Pressekritik | BNN Karlsruhe 2010

„Hellwach, fokussiert, ruhend in seiner Mitte und zugleich dynamisch. Wenn Jazzpianist Johannes Mössinger spielt, spielt er nicht nur- er lebt und atmet die Musik, taucht mit dem ganzen Körper in sie ein. Die Finger eröffnen eine große interpretatorische Bandbreite. Hauchzarte Anschläge treffen auf kantige Phrasierungen. Hypnotische Melodien auf sperrige Harmonien. Bedachte, fast schon meditative Augenblicke auf rasantes Tempo. Johannes Mössinger bleibt seiner Linie treu. Wer den international gefragten Musiker mit seinem NYer Ensemble kennt, weiß um die Fülle der Ideen und das individuelle freigeistige Moment in seinen Kompositionen. Alleine am Flügel wird dieser Ansatz, aber auch das Können des Pianisten noch deutlicher. Eine derart kontrastreiche und spannende Kost, wie Johannes Mössinger sie abliefert, bekommt man nur selten geboten.“ BNN Nov. 2010, Elisa Reznicek

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