About

Biographie

(long version)
Jazzpianist und Komponist Johannes Mössinger konzertiert und produziert Musik innerhalb der heutigen Jazzszene seit 1996. Bekannt wurde er 1998 mit seinem Solo Album Spring in Versailles, eine Aufnahme die sowohl durch ihre individuellen hochkarätigen Eigenkompositionen, als auch durch Neuinterpretationen von Klassikern des Jazz besticht.

2001 gründete er mit Drummer Karl Latham und Bassist Kermit Driscoll sein amerikanisches Trio. Seinen Durchbruch in der internationalen Szene markierte die Zusammenarbeit mit Joe Lovano in New York und die daraus entstandene CD Produktion Monk’s Corner im Jahre 2002. Bei dieser Aufnahme wird die Musik Thelonious Monks zeitgemäß und virtuos in modernen Arrangements präsentiert.

Fono Forum 12/2  „ Die Attraktion von „Monk’s Corner“ ist nicht der weltberühmte Gastsaxophonist Joe Lovano, nein, die Hauptattraktion ist der junge Leader, ein Pianist, der orginell die vertrackten Themen Monks in ganz eigene Musik verwandelt. Mit großer Bescheidenheit, doch zugleich mit subtiler Kontrolle steht Mössinger im Zentrum seines Trios, lässt seinen hervorragender Mitspielern viel Platz zur improvisatorischen Entfaltung, aber dennoch klingt alles wie aus einem Guss. Auch vor dem Gaststar zeigt er keine Schüchternheit und behauptet seinen Platz als gleichberechtigter Kollege.“ 

Von nun an wird das Schaffen von Johannes Mössinger durch sein NYer Ensemble als Trio oder Quartett, seine Solo Konzerte, seine immer intensivere Arbeit als Komponist und die Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz bestimmt.

Mössingers musikalische Persönlichkeit beinhaltet zwei wichtige Pole. Zu allererst ist er ein improvisierender Künstler, der unvergleichlich die Wunder des Augenblicks ausspielt und diese mit einem puren, direkten Ausdruck in „Echtzeit“ entwickelt. Gleichzeitig ist er fasziniert von der formalen Architektur und kompositorischen Strenge in Melodien und Stücken. Das Freie und die Strenge der Form sind die beiden Pole, die ständig zusammenarbeiten. Sie geben seiner Musik einen übergeordneten Bogen, eine innere Logik, im Spannungsfeld von Kontrolle und kreativem Chaos.

2004 vollzieht sich eine weitere entscheidende Wende hin zu Live-Programmen und Produktionen, die den Komponisten Johannes Mössinger in den Vordergrund rücken. Von nun an bestehen  Konzertprogramme und CD-Aufnahmen komplett aus eigenen Werken. Dies zeigt eindrücklich die CD Nu Love aus dem Jahre 2004 mit Gastsolist Bob Malach. Der Zuhörer erlebt hier den gereiften Komponisten und souveränen Pianisten Johannes Mössinger. Hervorragend abgestimmt sind seine intelligenten Kompositionen, die Emotionalität, Abstraktion und Klarheit zusammenführen.

Von 2005-2007 ist er mit seinem NYer Quartett unter Mitwirkung von Saxophonist Don Braden auf Tournee. Während dieser Zeit wird die Live CD The Yellow Way aufgenommen. 2008 kommt es zur Zusammenarbeit  mit Boris Kozlov, Seamus Blake und seinem langjährigen Partner Drummer Karl Latham in den USA. Daraus entsteht die CD The New Jersey Session.

Durch die Neubesetzung seines NYer Quartetts mit Joel Frahm und Calvin Jones wird das musikalische Spektrum des Ensembles erneut erweitert. Dieses Quartett ist aktuell auf Tournee in Clubs und bei Festivals. Es spielte 2010 die CD Live ein.

Anlässlich eines Gastspiels bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen schreibt die Recklinghäuser Zeitung (5/2011): „ Johannes Mössingers vor Ideen strotzendes Pianospiel scheint als geistiges Zentrum über 
allem zu stehen. Wie er charismatisch Melodien ausbreitet, wie er rasant und ohne doppelten 
Boden sämtliche harmonischen Wege und Abwege ausforscht und auf beständigen 
Wechsel von Farben und Stimmungen bedacht ist. Derweil Saxophonist Joel Frahm 
immer wieder in ausgesuchten Parts dazukommt und in geschmeidiger Linie euphorische Glanzlichter setzt……..“ 

2010 erschien zudem die Trio Doppel CD Rules-No Rules zusammen mit Karl Latham, Calvin Jones und Kermit Driscoll. Eingespielt in New Jersey, USA zeigt diese Produktion, neben den Kompositionen des Leaders Johannes Mössinger, eine neue Seite und Qualität dieses Ensembles: Das freie Improvisieren und Komponieren als Gruppe, das Schaffen von schlüssigen Songs aus dem Moment heraus. Durch viele Tourneen und Konzerte hat sich diese Formation eine große Sicherheit und ein stimmiges Feeling erarbeitet, die solche besonderen Momente ermöglicht.

Als Solist entwickelt Johannes Mössinger seinen Stil konsequent weiter und gastiert mit  Solokonzerten sowohl in Deutschland, als auch auf Tourneen in den Nahen Osten oder in die USA. 2011 wird er eingeladen im historischen MPS Studio in Villingen auf dem von Friedrich Gulda ausgesuchten Bösendorfer Imperial Flügel sein neues Soloalbum Poetry einzuspielen. Es erscheint im Frühjahr 2012 als Vinyl-LP und CD bei HGBS Records.

Johannes Mössinger lebt in Freiburg und gründete hier 2006 mit dem Jazzkongress e.V. den neuen Jazzclub der Stadt. Als Veranstalter holt er, neben deutschen und europäischen Jazzkünstlern Stars der internationalen Jazzszene nach Freiburg und arbeitet daran, das Gesicht des heutigen Jazz entscheidend mit zu prägen.

Biographie

(short version)
Jazzpianist und Komponist Johannes Mössinger konzertiert und produziert Musik innerhalb der heutigen Jazzszene seit 1996. Bekannt wurde er 1998 durch sein Solo Album Spring in Versailles und 2001 durch die Zusammenarbeit mit Joe Lovano in New York , wobei die CD Monk’s Corner entstand.

Seither sind die bestimmenden Faktoren für den Künstler Johannes Mössinger sein New Yorker Ensemble mit Drummer Karl Latham und Kermit Driscoll, seine Solo Konzerte, seine Arbeit als Komponist und die Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz wie z.B.: Joel Frahm, Bob Malach, Enrico Rava, Calvin Jones, Don Braden, John Lee, Seamus Blake, Boris Kozlov, Johannes Enders u.v.m..

Tourneen führten ihn in die USA, in den Nahen Osten und in europäische Länder. Es entstanden unzählige Jazzkompositionen, ein Streichquartett, Auftragsarbeiten für Filmmusik und 17 CD-Produktionen als Leader, aufgenommen in den USA und Deutschland.

Mössingers musikalische Persönlichkeit beinhaltet zwei wichtige Pole. Zu allererst ist er ein improvisierender Künstler, der unvergleichlich die Wunder des Augenblicks ausspielt und diese mit einem puren, direkten Ausdruck in „Echtzeit“ entwickelt. Gleichzeitig ist er fasziniert von der formalen Architektur und kompositorischen Strenge in Melodien und Stücken. Das Freie und die Strenge der Form sind die beiden Pole, die ständig zusammenarbeiten. Sie geben seiner Musik einen übergeordneten Bogen, eine innere Logik, im Spannungsfeld von Kontrolle und kreativem Chaos.