About

Das sind große Jazz-Momente! – HiFi-Star

Noch dichter und persönlicher, reines Musiknachen– Jazzpodium

eleganter Melodiker – intelligente Konversationen – Jazzthing

New By Two: Ein Duo mit eigenem Takt – 5 Sterne / Jazz ’n‘ more (Schweiz)

Großes Hörkino was die zwei da abliefern. Believe me! – Matthias Schlott, SWR

Jazzpianist Johannes Mössinger spielt eine sehr eigenständige, zeitgemäße und zugängliche Einspielung der Inventionen und Symphonien Bachs. – Dr. Eberhard Schnebel

Mössinger verzichtet bei dieser Bach-Einspielung ganz auf das Pedal und legt technisch und musikalisch ein außerordentliches Niveau vor. Ein Fest der Klarheit wird gefeiert. Phrasierung und Artikulation: überaus feinfühlig. – BZ

Johannes Mössinger zählt zu den kreativsten Jazzmusikern in Deutschland und feierte zuletzt große Erfolge mit seinem Album „New By Two“ im Duo mit dem Shooting Star am Saxophon Joel Frahm aus NY. 2018 veröffentlichte er zudem seine Einspielung der Inventionen von J.S.Bach und unterstreicht sein Ausnahmetalent und seine Vielschichtigkeit am Klavier. Mittlerweile hat er sich einen ganz eigenen, faszinierenden Jazz-Stil angeeignet, der zum Markenzeichen seines Klavierspiels und seiner Musik wurde.
„Seine Kompositionen belegen deutlich, wie stark er frei von Klischees denkt und einen völlig eigenen Takt entwickelt.“ Jazz’n’More, 11/2017.

Entsprechend erlebt man den Pianisten sowohl in Zusammenarbeit mit vielen NYer Künstlern wie z.B. Joel Frahm, Andy Hunter, Calvin Jones, Karl Latham, Seamus Blake, Boris Kozlov, Joe Lovano, als auch mit Europäischen Größen wie Johannes Enders, Thomas Lähns, Tony Lakatos, Enrico Rava oder dem klassischen Marimbaphon-Spieler Jochen Schorer.
Einflüsse von u.a. Eric Dolphy, Wayne Shorter, dem prä-elektrischen Miles Davis oder Herbie Hancock sind nachweisbar, wobei Mössinger deren Ideen nicht einfach übernimmt, sondern spannender Weise weiterdenkt und neu miteinander kombiniert. Wenn hier Unerwartetes passiert, folgt das ganze Ensemble spontan: Das sind große Jazz-Momente! – HiFi-Star 3/2017
Tourneen führten ihn in die USA, in den Nahen Osten und in europäische Länder. Es entstehen unzählige Jazzkompositionen, ein Streichquartett, Auftragsarbeiten für Filmmusik und 24 CD Produktionen als Leader, aufgenommen in den USA und Deutschland.

Mössingers musikalische Persönlichkeit beinhaltet zwei wichtige Pole. Zu allererst ist er ein improvisierender Künstler, der unvergleichlich die Wunder des Augenblicks ausspielt und diese mit einem puren, direkten Ausdruck in „Echtzeit“ entwickelt. Gleichzeitig ist er fasziniert von der formalen Architektur und kompositorischen Strenge in Melodien und Stücken. Das Freie und die Strenge der Form sind die beiden Pole, die ständig zusammenarbeiten. Sie geben seiner Musik einen übergeordneten Bogen, eine innere Logik, im Spannungsfeld von Kontrolle und kreativem Chaos.

Biographie

(long version)
Jazzpianist und Komponist Johannes Mössinger konzertiert und produziert Musik innerhalb der heutigen Jazzszene seit 1990. Bekannt wurde er 1998 mit seinem Solo Album Spring in Versailles, eine Aufnahme die sowohl durch ihren individuellen Charakter und ihre hochkarätigen Eigenkompositionen, als auch die Neuinterpretation von Klassikern des Jazz bestach. 2001 gründete er mit Drummer Karl Latham und Bassist Kermit Driscoll sein amerikanisches Trio. Seinen Durchbruch in der internationalen Szene markierte die Zusammenarbeit mit Joe Lovano in New York und die daraus entstandene CD Produktion Monk´s Corner im Jahre 2002. Bei dieser Aufnahme steht die Musik Thelonious Monk`s im Vordergrund. Sie ist geprägt von modernen Arrangements und aktuellen Sounds.

Fono Forum 12/2 „ Die Attraktion von „Monk´s Corner“ ist nicht der weltberühmte Gastsaxophonist Joe Lovano, nein, die Hauptattraktion ist der junge Leader, ein Pianist, der orginell die vertrackten Themen Monks in ganz eigene Musik verwandelt. Mit großer Bescheidenheit, doch zugleich mit subtiler Kontrolle steht Mössinger im Zentrum seines Trios, lässt seinen hervorragender Mitspielern viel Platz zur Improvisatorischen Entfaltung, aber dennoch klingt alles wie aus einem Guss. Auch vor dem Gaststar zeigt er keine Schüchternheit und behauptet seinen Platz als gleichberechtigter Kollege.“

Von nun an sind die bestimmenden Faktoren für das Schaffen von Johannes Mössinger sein NYer Ensemble als Trio oder als Quartett, seine Solo Konzerte, seine immer intensivere Arbeit als Komponist und die Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz.

Mössingers musikalische Persönlichkeit beinhaltet zwei wichtige Pole. Zu allererst ist er ein improvisierender Künstler, der unvergleichlich die Wunder des Augenblicks ausspielt und diese mit einem puren, direkten Ausdruck in „Echtzeit“ entwickelt. Gleichzeitig ist er fasziniert von der formalen Architektur und kompositorischen Strenge in Melodien und Stücken. Das Freie und die Strenge der Form sind die beiden Pole, die ständig zusammenarbeiten. Sie geben seiner Musik einen übergeordneten Bogen, eine innere Logik, im Spannungsfeld von Kontrolle und kreativem Chaos.

2004 vollzieht sich eine weitere entscheidende Wende hin zu Live-Programmen und Produktionen, die den Komponisten Johannes Mössinger in den Vordergrund rücken. Von nun an bestehen Konzertprogramme und CD-Aufnahmen komplett aus eigenen Werken. Dies zeigt eindrücklich die CD Nu Love aus dem Jahre 2004 mit Gastsolist Bob Malach. Der Zuhörer erlebt hier den gereiften Komponisten und souveränen Pianisten Johannes Mössinger. Hervorragend abgestimmt sind seine intelligenten Kompositionen, die Emotionalität, Abstraktion und Klarheit zusammenführen.

Von 2005- 2007 ist er mit seinem NYer Quartett unter Mitwirkung von Saxophonist Don Braden auf Tournee und es entsteht die Live CD The Yellow Way. 2008 arbeitet er mit Boris Kozlov, Seamus Blake und seinem langjährigen Partner Drummer Karl Latham zusammen und es entsteht in den USA die CD The New Jersey Session.

2009 kommt es zur Neubesetzung seines NYer Quartetts. Johannes Mössinger holt Joel Frahm und Calvin Jones in die Band und erweitert das musikalische Spektrum des Ensembles. Dieses Quartett ist aktuell auf Tournee und spielte 2010 die CD Live ein. Mit dieser Formation spielte Johannes Mössinger auf Tourneen in vielen Clubs und Festivals. Anlässlich eines Gastspiels bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen schreibt die Recklinghäuser Zeitung: „ Johannes Mössingers vor Ideen strotzendes Pianospiel scheint als geistiges Zentrum über 
allem zu stehen. Wie er charismatisch Melodien ausbreitet, wie er rasant und ohne doppelten 
Boden sämtliche harmonischen Wege und Abwege ausforscht und auf beständigen 
Wechsel von Farben und Stimmungen bedacht ist. Derweil Saxophonist Joel Frahm 
immer wieder in ausgesuchten Parts dazukommt und in geschmeidiger Linie euphorische Glanzlichter setzt……..“ Recklinghäuser Zeitung 5/2011

2010 erschien zudem die Trio Doppel CD Rules-No Rules zusammen mit Karl Latham, Calvin Jones und Kermit Driscoll. Eingespielt in New Jersey, USA zeigt diese Produktion, neben den Kompositionen des Leaders Johannes Mössinger, eine neue Seite und Qualität dieses Ensembles: Das freie Improvisieren und Komponieren als Gruppe, das Schaffen von schlüssigen Songs aus dem Moment heraus. Durch viele Tourneen und Konzerte hat sich diese Formation eine großes Verständnis untereinander erarbeitet, das solche besonderen Momente erschaffen kann.

Als Solist entwickelt Johannes Mössinger seinen Stil konsequent weiter und gastiert mit seinem Solokonzerten sowohl in Deutschland, als auch auf Tourneen in den Nahen Osten oder in die USA. 2011 wird er eingeladen im historischen MPS Studio in Villingen auf dem von Friedrich Gulda ausgesuchten Bösendorfer Imperial Flügel sein neues Soloalbum Poetry einzuspielen. Es erscheint im Frühjahr 2012 als Vinyl- LP und CD bei HGBS Records.

2013 erscheint das Album December Suite mit Joel Frahm, Calvin Jones und Karl Latham. Außdem kommte es zur Zusammenarbeit mit dem klassischen Marimbaphon –Spieler Jochen Schorer. Schorer, Mitglied des SWR Orchesters, entwickelt zusammen mit Johannes Mössinger ein cross-over Projekt zwischen moderner Klassik und Jazz zu hören auf dem Album Playing eingespielt live 2014.

Das neu formierte US Quartett mit Trompeter Ryan Carniaux nimmt 2015 eine Live LP mit dem Studio Bauer und der Plattenfirma Neuklang auf. – Einflüsse von u.a. Eric Dolphy, Wayne Shorter, dem prä-elektrischen Miles Davis oder Herbie Hancock sind nachweisbar, wobei Mössinger deren Ideen nicht einfach übernimmt, sondern spannender Weise weiterdenkt und neu miteinander kombiniert. Wenn hier Unerwartetes passiert, folgt das ganze Ensemble spontan: Das sind große Jazz-Momente! – HiFi-Star 3/2017
Zusammen mit Joel Frahm arbeitet Johannes Mössinger ab 2016 im Duo. Die beiden Musiker spielen in New York ihr neues Album New By Two (Unit Records) ein, das zu einem großen Erfolg führt. Auftritte in Deutschland und Österreich folgen.
Ein Duo mit eigenem Takt – 5 Sterne / Jazz ’n‘ more (Schweiz) 11/2017
Noch dichter und persönlicher, reines Musiknachen – Jazzpodium 10/2017

2017 widmet sich Johannes Mössinger zum ersten Mal der Musik J.S.Bachs und spielt dessen Inventionen und Sinfonien ein. Aufgenommen in Köln erschien die CD 2018 und reflektiert besonders gelungen den polyphonen Ansatz in Mössingers Klavierspiel.
Eine sehr eigenständige, zeitgemäße und zugängliche Einspielung der Inventionen und Symphonien Bachs, bei der man sich gleich beim ersten Zuhören in die Vielschichtigkeit der Musik Bach‘s hineinleben kann und manchmal gar etwas mitgrooven muss. – Dr. Eberhard Schnebel
Das Konzept funktioniert ohne jedwede Einschränkung. Vor allem, weil Mössinger, der, wie er sagt, bei dieser Bach-Einspielung ganz auf Pedal verzichtet, technisch und musikalisch ein außerordentliches Niveau vorlegt. Ein Fest der Klarheit wird gefeiert. Phrasierung und Artikulation: überaus feinfühlig. – Johannes Adam, BZ

Johannes Mössinger lebt in Freiburg und gründete hier mit dem Jazzkongress e.V., den neuen Jazzclub der Stadt. Als Veranstalter bringt er, neben deutschen und europäischen Jazzkünstlern, Stars der internationalen Jazzszene nach Freiburg und arbeitet daran, das Gesicht des heutigen Jazz entscheidend mit zu prägen.